Sportzahnärztlicher Checkup

Damit Ihr Körper sein volles Potential entfalten kann

Zielgruppe:

  • Breitensportler (Golfer, Biker, Läufer….), die ihre Aktivitäten optimieren wollen
  • Profi- und Berufssportler zur Analyse möglichst vor Saisonbeginn
  • Menschen mit „verheilten“ Sportverletzungen zum Ausschluss von Folgeschäden resp. Erhalt der Performance
  • Ausschluß leistungsmindernder Störfaktoren (chronische Reize, Entzündungen im Kieferbereich, Trigger)
  • Performancesteigerung durch Beeinflussung der auf- und absteigenden Muskelschlingen

Inhalt:

  • Ausführliche Anamnese (inkl. Auswertung aller Vor- und Fremdbefunde, wenn vorhanden, evtl. Schlafanalysen, vorhandene Aufbissschienen, Medikamente)
  • Im Bedarfsfall: Schmerzfragebogen der Deutschen Gesellschaft zur Studium des atypischen Gesichtsschmerzes
  • Vollständige klinische Untersuchung des kompletten Kieferbereiches innen und außen (Zähne, Schleimhäute, Kiefer, Lippen, Lymphknoten, Nervenaustrittspunkte…)
  • Parodontaler Screening Index (Scan der Zahnfleischsituation)
  • Ausführliche Funktionsdiagnostik der Kiefergelenke und des Bisses in Statik und Dynamik inklusive Kiefergelenke, Kaumuskulatur, Kiefermobilität sowie Vermessung der Grenzbewegungen
  • Röntgenologische Diagnostik (wenn keine Voraufnahmen jünger als 9 Monate) – optional Cone-Beam CT der Kiefergelenke (zubuchbar)
  • Optional: Modellherstellung individuell im Beißsimulator montiert (zubuchbar)
  • Fotodokumentation der Bißlage / Zähne
  • Ausführliches Abschlußgespräch (mindestens 60 min) mit Übergabe aller Befunde und Diagnosen. Konkrete Therapievorschläge auf Wunsch.

Ablauf und Termine:

  1. Ausführliches Anamnesegespräch in entspannter Atmosphäre (Hotelzimmer, Büro, Lobby…) inkl. Auswertung aller Vorbefunde und Schmerzfragebogen (Dauer ca. 45 – 60 Minuten)
  2. Check-up (Dauer ca. 90 Minuten)
  3. Abschlußgespräch mit Übergabe aller Befunde, Diagnosen, Therapieoptionen und Empfehlungen in gebundener Form. Bildgebung (Radiologie) auf Wunsch digital auf CD/DVD/Stick.
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Häufige Fragen zum Thema Zähneknirschen

Sportzahnmedizin ist ein spezialisiertes Gebiet der Zahnheilkunde, das sich mit der Mundgesundheit und den oralmedizinischen Bedürfnissen von Sportlern befasst. Hierbei ist es nur von untergeordneter Bedeutung, ob es sich um Profi- respektive Spitzensportler oder um Amateursportler handelt.  Sie umfasst die Prävention, Diagnose und Behandlung von zahnmedizinischen Faktoren, die im Zusammenhang mit sportlichen Aktivitäten auftreten oder diese beeinflussen können. Während im Leistungssport der Sportzahnarzt bereits als anerkannte Institution bestätigt ist, wird dessen Notwendigkeit im Amateursport immer noch regelmäßig unterschätzt.

Die „ 5 Säulen“ der Sportzahnmedizin sind:

  1. Traumatologie:
    Wenn Sportler aufeinandertreffen, so ist dies in der Regel eine angenehme Zusammenkunft. Lediglich während der Wettkämpfe und bei so manchem Training können sportliche „Kontakte“ auch traumatisch enden. Ziel ist die Behandlung von Verletzungen im Mund- und Kieferbereich, die durch Sport verursacht werden, wie z.B. Zahnfrakturen oder -luxationen sowie Kiefer(gelenk)verletzungen und Verletzungen der Lippen und Weichgewebe. Zusätzlich zählt auch der prophylaktische Schutz vor Verletzungen und die Minderung des Risikos durch Protectorschienen, welche personalisiert zur jeweiligen Sportart gefertigt werden können.
  2. Elimination leistungsmindernder Störfaktoren:
    Hierbei wird verstärkt nach mehr oder minder „versteckten“ akuten oder chronischen Entzündungen gesucht. Darunter fallen Zahnfleischentzündungen, Karies, aber auch Wurzelentzündungen und infizierte Weisheitszähne. Je länger derlei „Störfaktoren“ im Organismus vorhanden sind, desto mehr und negativer beeinflussen diese die Leistungsfähigkeit eines Athleten. Auch meist schmerzfreie Kiefergelenkfehlstellungen haben hierbei durch die Fernwirkung über Faszien und Muskeln einen nicht zu vernachlässigenden Einfluß. Häufig unerkannt und meist nur durch den Zahnarzt behandelbar ist das kräftezehrende „Schlaf-Apnoe-Syndrom“ welches durch längere Atemaussetzer während der Schlafphasen zu einem nicht erholsamen Nachtschlaf führen und damit die Rekonvaleszenz des Sportlers empfindlich beeinflußt.
  3. Ernährung:
    Sportler brauchen Energie! Die wohl beste und nachhaltigste Energiezufuhr ist die Ernährung. Wertgelegt wird hierbei auf die unterschiedlichen Ernährungsansprüche in den verschiedenen Phasen des Trainings, Wettkampfes und der Erholungsphase. Von Bedeutung ist damit die Beratung zur zahnfreundlichen Ernährung, die Leistung und Mundgesundheit unterstützt, sowie das Management von Zahnerkrankungen, die durch falsche Ernährung im Sport entstehen kö
  4. Leistungsoptimierung:
    Während Störfaktoren die Leistung mindern, können die Optimierung gesunder Strukturen die Performance steigern. Untersuchung, wie die Mundgesundheit die sportliche Leistung beeinflussen kann, berücksichtigen vor allem die Tatsache, dass zwischen dem obersten Gelenk des Skeletts (Kiefergelenk) und dem Untersten (Fußgewölbe) eine interaktive Verbindung mittels Gelenken, Faszien und Muskelgruppen besteht. Hier kann durch behutsame Techniken eine Performancesteigerung erzielt werden. Ziel ist es, die Stabilität, Kraftoptimierung, Ausdauer und Koordination des Athleten positiv zu beeinflussen.
  5. Langzeitbetreuung:
    Im jährliche „Pre-Season Check-up“ dienen regelmäßige Kontrollen und Präventionsmaßnahmen dazu,  Die Sportler gleich einem Ampelschema zu beurteilen inwieweit sie die Saison belastet werden dürfen und zudem deren Mundgesundheit gefördert werden kann.

Verfasser
Dr. med. dent. S. Marcus Beschnidt

Den Unterschied machen im Spitzensport heute oft nur Kleinigkeiten aus. Leistungsverbesserungen um nur wenige Prozent können entscheidend sein. So gilt es gemeinsam mit Sportmedizinern, Physiotherapeuten und Trainern diese Potentiale auszuschöpfen. Die Sport-Zahnmedizin kann dazu einen nicht zu unterschätzenden Beitrag leisten. Schonende non- oder minimalinvasive sowie ganzheitliche Konzepte stehen dabei im Vordergrund.

Die Sportzahnmedizin wird häufig auf Zahn-Traumatologie reduziert. Der Sportzahnmediziner ist in Punkto Traumatologie bestens ausgebildet.

Es gibt jedoch zwei weitere Bereiche denen der Sportzahnarzt durchaus Beachtung schenken muss. So ist das akribische Auffinden und Eliminieren leistungsmindernder Störfaktoren, wie versteckte Entzündungen oder falscher Biss, für einen Athletenkörper unverzichtbar. Als dritten Bereich sehen wir auch sehr viel Potential in den Möglichkeiten der Leistungsverbesserung durch spezielle Aufbissbehelfe, welche je nach Ausführung, die Bereiche Beweglichkeit, Schnelligkeit, Maximalkraft, Gleichgewicht, Stabilität, Ausdauer und Regeneration verbessern können.

Eingehende Sport-Zahnmedizinische Untersuchungen sind heute aus dem Pre-saison-check nicht mehr wegzudenken. Hier können bereits zahnmedizinische Störfaktoren ausgeschaltet werden, bevor sie sich in anderen Bereichen des Körpers z.B. durch häufige Verletzungen bemerkbar machen. Leistungstuning: Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass in vielen Fällen durch zahnärztliche Funktionsanalyse, individuelle Vermessung und spezielle Aufbiss-Schienen Reaktionsfähigkeit, Kraft und Ausdauer gesteigert werden können.

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... nur die, die Sie behalten wollen! Kuriose Geschichten aus 20 Jahren Zahnmedizin im Brenners Park-Hotel.

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